Porträt
Zu seinen Projekten 2006 zählen eine Neuproduktion "Der fliegende Holländer" (A. Fischer/Konwitschny) an der Bayerischen Staatsoper, das Partiedebüt als 'Siegfried' in Neuproduktionen von "Siegfried" und "Götterdämmerung" (Thielemann/Dorst) bei den Bayreuther Festspielen sowie eine Neuproduktion "Otello" in Dresden. Daneben sind "Die Frau ohne Schatten", "Lohengrin" und "Tannhäuser" in Dresden sowie "Fidelio" in Tokyo geplant. In Monteal wird Stephen Gould unter Kent Nagano zum ersten Mal den 'Waldemar' in Schönbergs "Gurre-Liedern" singen. 2007 wird er Neuproduktionen von "Peter Grimes" in Dresden und "Tannhäuser" (Ozawa/Carsen) in Tokyo und Paris sowie Wiederaufnahmen von "Der fliegende Holländer" in Wien sowie von "Siegfried" und "Götterdämmerung" in Bayreuth und konzertant den 3. Akt "Siegfried" unter Marek Janowski singen. 2008 wird Stephen Gould als 'Siegfried' in den Neuproduktionen "Siegfried" und "Götterdämmerung" (Welser-Möst/Bechtolf) an der Wiener Staatsoper sowie als 'Siegmund' ("Die Walküre" 1. Akt konzertant) in Stuttgart, 2009 in den "Ring"- Zyklen in Wien sowie in der Titelpartie einer Neuproduktion "Peter Grimes" am Grand Théâtre de Genève zu hören sein. 2010 ist sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York als 'Erik' geplant. Der aus Virginia stammende amerikanische Künstler studierte am New England Conservatory of Music bei John Moriatry. Nachdem er sein Master of Music erlangt hatte, führte ihn sein Weg zunächst ans Lyric Opera of Chicago Center for American Artists. Weitere Opern-Engagements folgten an der Boston Concert Opera und an der Los Angeles Music Center Opera, wo er neben Marilyn Horne als 'Arrigo' in Rossinis "Tancredi" zu hören war. Mit der Los Angeles Touring Company und anderen Tournée-Veranstaltern sang er mehrere Jahre Andrew Lloyd Webbers Musical "The Phantom of the Opera" in ganz Amerika. Nach acht Jahren als Musical-Sänger vollzog Stephen Gould unter Leitung des an der Metropolitan Opera New York tätigen Baritons John Fiorito den Wandel zum Heldentenor. Stephen Gould debütierte 2001 an der Bayerischen Staatsoper in München als 'Melot' in "Tristan und Isolde" unter Zubin Mehta. Im Frühjahr 2002 sang er den 'Enée' in Berlioz' "Les Troyens" unter Mehta beim Maggio Musicale Fiorentino, im Herbst kehrte er als 'Florestan' unter Adam Fischer und Zubin Mehta an die Bayerische Staatsoper zurück. 2003 sang Stephen Gould mehrere Konzerte mit Beethovens 9. Symphonie in Atlanta unter Donald Runiccles mit CD-Einspielung für Telarc Records. Es folgte unter anderem eine Neuproduktion "Fidelio" beim Maggio Musicale Fiorentino, wo er sich auch in der Titelpartie von Verdis "Otello" einen grosser persönlichen Erfolg ersang. Mit dem Israel Philharmonic Orchestra war er in mehreren Konzerten "Das Lied von der Erde" und konzertanten Aufführungen von "Salome" zu hören. Zu Jahreswechsel 2003/4 sang Stephen Gould an der Berliner Staatsoper Unter den Linden Beethoven IX. unter Daniel Barenboim, bevor er im Januar ein weiteres Partie- und Hausdebüt gab: An der Deutschen Oper Berlin wurde er als 'Paul' in einer Neuproduktion "Die Tote Stadt" unter Christian Thieleman von Publikum und Presse gefeiert. Im Februar kehrte Stephen Gould als 'Bacchus' in "Ariadne auf Naxos" an die Berliner Staatsoper Unter den Linden zurück. In Palermo war er in einer Neuproduktion "Der fliegende Holländer" unter Gabriele Ferro zu hören, bevor er Ende Juli 2004 in der Titelpartie "Tannhäuser" (Thielemann/Arleaud) sein eindrückliches Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab. Es folgten "Fidelio" in Rom, "Ariadne auf Naxos" unter Philip Jordan in Dresden sowie "Die Walküre" 1. Akt auf einer Europa-Tournée unter Thielemann sowie sein erfolgreiches Debüt an der Wiener Staatsoper als 'Paul' (Runnicles/Decker). 2005 sang er Beethovens "Missa Solemnis" unter Helmut Rilling in Chicago und gab sein Partiedebüt als "Lohengrin" in Triest. Es folgten Mahlers 8. Symphonie beim Bergen Festival unter Daniel Lipton sowie beim Festival von Saint-Denis, in Wien und Budapest unter Myung Whun Chung. Bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen sang er erneut die Titelpartie in "Tannhäuser" unter Christian Thielemann und anschliessend dieselbe Partie in einer Neuproduktion des Werkes in Genf (Schirmer/Py). Im November sang er mit grossem Erfolg zum ersten Mal den 'Midas' in Richard Strauss' "Die Liebe der Danae" in Dresden unter Fabio Luisi (Regie: G. Krämer).
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