Zu den Zukunftsplänen des amerikanischen Heldentenors Stephen Gould zählen 2010 „Gurre-Lieder“ in Montreux und beim Lucerne Festival unter David Zinman, „Das Lied von der Erde“ in Liège und Brüssel sowie „Tannhäuser“ in Dresden. Zum Jahreswechsel 2010/11 steht sein erster „Tristan“ in Tokyo unter Leitung von Kazushi Ono auf seinem Programm.

2011 folgen u.a. „Tristan und Isolde“ in Dresden, „Der fliegende Holländer“, „Ring“- Zyklen und „Tannhäuser“ in Wien, Mahler VIII. unter Riccardo Chailly in Leipzig und in Turin unter Gianandrea Noseda, eine Neuproduktion „Die Frau ohne Schatten“ anlässlich der Salzburger Festspiele unter Christian Thielemann sowie  „Götterdämmerung“ in Berlin. 2012 sind u.a. ein konzertanten „Tristan“ in Berlin unter Marek Janowski, konzertante „Fidelio“- Aufführungen in Dallas,  sowie Neuproduktionen von „Götterdämmerung“ in München und von „Tannhäuser“ in Torino geplant, 2013 folgen „Götterdämmerung“ in München, „Parsifal“ „Tristan und Isolde“ sowie - konzertant - „Siegfried“ in Berlin, „Der fliegende Holländer“, Siegfried“ und „Götterdämmerung“ in Wien sowie „Siegfried“ und „Götterdämerung“ in Amsterdam.

 Stephen Gould sang in den letzten Jahren unter anderem Neuproduktionen von  „Der fliegende Holländer“ (J. Lopes Cobos) in Madrid, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ an der Wiener Staatsoper (Franz Welser-Möst/Sven Eric Bechtolf), „Tannhäuser“ (Seiji Ozawa/Robert Carsen) in Tokyo und Paris, „Peter Grimes“ (Ivor Bolton), „Otello“ (Massimo Zanetti) und „Die Liebe der Danae“ (Fabio Luisi) in Dresden, „Peter Grimes“ (Donald Runnicles) in Genf, „Der fliegende Holländer“ (Adam Fischer/Peter Konwitschny) in München, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ bei den Bayreuther Festspielen (Christian Thielemann), „Lohengrin“ in Triest, „Tannhäuser“ in Genf (Ulf Schirmer), „Die tote Stadt“ in Berlin  (Thielemann), Wien (Donald Runnicles) und Genf (Ingo Metzmacher), „Fidelio“ in Rom, „Der fliegende Holländer“ in Palermo (Gabriele Ferro), „Ariadne auf Naxos“ und „Parsifal“ (Philip Jordan) in Graz, „Les Troyens“, „Fidelio“ und „Otello“ (Zubin Mehta) in Florenz und Tokyo sowie in vielen weiteren Produktionen und konzertanten Auftritten in Dresden, Berlin, München, Wien, Hamburg, Mannheim, Budapest und Barcelona. Konzertante Aufführungen führten ihn u.a. nach Oslo (Götterdämmerung“), Stuttgart („Die Walküre“, 1. Akt), Montreal („Tannhäuser“) Madrid („Leonore“), ans Bergen Festival („Die Walküre 1. Akt) und nach London („Oedipus Rex“).

2004 debütierte er in der Titelpartie „Tannhäuser“ unter Thielemann bei den Bayreuther Festspielen, 2010 als ‚Erik‘ an der Metropolitan Opera in New York.

Als Konzertsänger sang er Schönbergs „Gurre-Lieder“ in Montreal (Kent Nagano), Berlin (Janowski), Brüssel und Amsterdam (Marc Wigglesworth) sowie in Helsinki (Esa-Pekka Salonen), Mahlers 8. Symphonie beim Festival in Bergen (Daniel Lipton), in Paris, Wien und Budapest (Myung-Whun Chung) sowie in der Carnegie Hall New York (Pierre Boulez), Beethovens 9. Symphonie mit dem Atlantic Symphony Orchestra (Runnicles, inkl. CD-Aufnahme) sowie in Berlin (Daniel Barenboim) und München (Hartmut Haenchen). Er sang Beethovens „Missa Solemnis“ in Chicago (Helmut Rilling), Mahlers „Das Lied von der Erde“ in Graz (Jordan), in Israel und beim Luzern Festival (Mehta).

 Der aus Virginia stammende amerikanische Künstler studierte am New England Conservatory of Music und ging dann ans Lyric Opera of Chicago Center for American Artists. Nach einigen Opernengagements sowie etwa 3000 Aufführungen von Andrew Lloyd Webbers Musical „The Phantom of the Opera“ innerhalb von sieben Jahren in ganz Amerika vollzog Stephen Gould unter Leitung des an der Metropolitan Opera New York tätigen Baritons John Fiorito den Wandel zum Heldentenor. Sein Debut im neuen Stimmfach als ‚Florestan‘ („Fidelio“) am Linzer Landestheater fand grossen Anklang bei Publikum und Presse und legte den Grundstein zu seiner internationalen Karriere. Längst hat Stephen Gould sich in Europa als einer der führenden Heldentenöre etabliert.

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