• «Stephen Gould ist der Tannhäuser unserer Zeit. Wie bereits in Bayreuth und Genf unter Beweis gestellt, bietet Gould in dieser seiner 50. Interpretation der Rolle eine Leistung, die alles Vorherige übertrifft. Unangestrengt bewältigt er Klippen und Gefahren jener «Mörderpartie» (die er als solche jedoch nicht empfindet), sein stets klarer, exakt und weich sitzender Gesangston besitzt die Kraft im Forte und jene fesselnde Intensität im Piano, die dem Zuhörer den Atem verschlägt. Seine «Romerzählung» ist ein Kunstwerk in sich.»

    Timbre, Spiel, Ausdruck, die hinausgeschleuderten, gesprochenen Phrasen («verdammt!»), der tief bis ins Mark erschütternde, befreiende Ausruf: «Elisabeth!» am Ende des dritten Aktes, vor allem aber dies feine, den ganzen Saal paralysierende Piano seines verhauchenden Lebens: «Heilige Elisabeth, bitte für mich!»: All dies birgt den Charakter des Überzeitlichen, Gould ist in einer Reihe mit den großen Tannhäuser-Sängern des 20. Jahrhunderts zu nennen.

    Festspiele.de, Hermann Grampp, 10.12.2007

     

     

  • «Stephen Gould wirkte in der Titelpartie zunächst einfach robust und kraftvoll, doch in der gefürchteten Rom-Erzählung vermochte er nicht nur erstaunliche Kraftreserven zu mobilisieren, hier wies er sich auch über eindrückliche gestalterische Fähigkeiten aus.»

    NZZ, Marianne Zelger-Vogt, 11.12.2007

  • «Auch das Sängerensemble hatte in dieser Ausgewogenheit auf höchstem Niveau Referenzqualität. Das gilt für Stephen Gould, der mit wohltimbriertem Schmelz, klarer Diktion und konditionsstarker Unangestrengtheit in der Titelpartie überraschte.»

    FR-Online, de, Joachim Lange, 11.12.2007

  • «Et surtout, quelle distribution ! Quel Tannhäuser ! Stephen Gould en est sans doute le meilleur titulaire, avec ce volume ahurissant qui n’empêche pas les nuances, et dont l’endurance exceptionnelle (le récit de Rome !), n’est jamais séparée d’une réelle poésie.»

    Forumopera.com, Clément Taillat, 15.12.2007

  • « Il y a également une distribution de premier plan : Stephen Gould, imposant Tannhäuser dominant avec aisance les pièges du rôle, » …

    La Libre, Nicolas Blanmont, 18.12.2007

  • «Stephen Gould's voice is as powerful as his presence as Tannhäuser.»

    The Independant, Jessica Duchen, 04.01.2008

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